Sonntag, 26. August 2007

Moose-Fotos

Das war die Kuh die uns den Weg versperrte


Schulter mit Ohren











Fotos vom Cabottrail

Der kleine Moose, leider etwas unscharf
...und hier war es nur noch ein Elchpfad ;)

Da war der Weg noch schoen...


Moose-Territory



Pilotwal




Whalewatching-Anzuege





Wasserfall























Sjouke, Rebecca und ich









Sjouke beim ersten Wanderweg










Von links nach rechts: Theresa, Rebecca und Sjouke






































Moose crossing














Der North River















Samstag, 25. August 2007

Auf dem Cabottrail rund um Cape Breton

Um 9 Uhr haben wir in Antigonish unser Mietauto abgeholt, einen hellgoldenen Chevrolet. Huebsches Auto, Innenausstattung allerdings billiger als gedacht. Nachdem das Wetter die letzten Tage sehr schoen war, wars natuerlich mal wieder Zeit fuer Wolken. Nach kurzem hatte es auch angefangen zu regnen, aber das schreckte uns natuerlich nicht ab. Der Canso Causeway verbindet die Insel von Cape Breton mit dem Canadischen Festland. Kurz nach dem Causeway hielten wir in Port Hawkesbury , sammelten Rebeccas Schwester Theresa ein und besorgten uns Kartenmaterial sowie etwa 100 WhaleWatching-Prospekte. Weiter ging es nach Baddeck, dort deckten wir uns in einer Art Aldi mit Getraenken sowie (wichtig!!) Keksen ein. Der Cabot Trail verlaeuft fast immer an der Kueste entlang, nur im Norden schneidet er ein Stueckchen durchs Land ab und verlaeuft durch Wald. Suedlich dieser noerdlichen Schleife liegt der 950 Quadratkilometer grosse Nationalpark. Normal faehrt man den Trail im Uhrzeigersinn, wir starteten jedoch am "Ende", da wir den nicht zu erwartenden Sonnenuntergang an der Westkueste erleben wollten.
Zunaechst hielten wir an verschiedenen kleinen Geschaeften, allesamt Handwerksbetriebe wie Leder- oder Holzverarbeitung. Es gibt immer wieder kleine Parkbuchten, sogenannte Viewpoints, Aussichtspunkte, von denen aus man einen schoenen Blick ueber Waelder, Strasse, Buchten und Ozean hat.
Weiter fuehrte uns die Strasse durch Ingonish nach Cape North, dem noerdlichsten Punkt des 300 km langen Trails.
Wir hielten an einem 24 verschiedenen Wanderwege an, welcher zu einem Wasserfall fuehrte. Es war ein sehr abenteuerlicher und vor allem schoener Weg, entlang eines Miniaturflusses, durch den Wald. Totholz oder aehnliches wird dort nicht entfernt, es aehnelt also schon sehr einem Urwald. Der Waterfall selber war klein aber fein.

Wir beschlossen trotz des Mistwetters (waehrend der Wanderung blieben wir vor Regen verschont, wahrscheinlich hatten wir das dem dichten Blaetterdach zu verdanken...) uns eine Whalewatching Station zu suchen, und entschieden uns fuer die Pleasant Bay, ganz einfach aus dem Grund weil es dort 4 Stationen gab, und weil an der Westkueste dieses Jahr angeblich viele Wale gesichtet wurden.
Da wir der Meinung waren dass Whalewatching in einem Zodiac (motorisiertes Schlachboot) am meisten Spass macht, haben wir fuer 42 Dollar eine Tour um 4 Uhr nachtmittags genommen. Wir waren die einzigen :)
Vor uns die Gruppe, war restlos begeistert, sie hatten um die 60 Wale in einer Gruppe gesehen.
Wir wurden mit wasserabweisenden und warmen Overalls ausgestattet und machten uns auf den Weg zum knallroten Gummiboot aehhh Zodiac. Unser Fuehrer war sehr nett, wusste sehr viel und hat auch jede Menge erklaert. Gleich an den Wellenbrechern des Hafens begegnete uns ein Weisskopfseeadler der auf einem Stueck Holz sass.
Weiter gings an der Steilkueste entlang Richtung offenes Meer. Es war ein Heidenspass, Wasser von oben und von unten und so ueber die Wellen huepfen, es war toll! Und dann haben wir sie gesehen: Pilotwale, eine Familie, Maennchen und Weibchen mit aelteren Kaelbern. Die Kleinen werden 3 Jahre lang gesaeugt. Die erwachsenen Tiere koennen bis 20 000 Fuss tauchen und 20 Minuten unter Wasser bleiben.
Nach und nach entdeckten wir immer mehr Tiere, einige kamen sehr sehr nahe ans Boot, man konnte die Kratzer auf dem Ruecken sehen, die Augen, das Blasloch. 2 tauchten unter dem Boot durch. Einige zeigten Fluke, sprangen oder legten sich auf die Seite und wackelten mit ihren Flippern, es war so toll. Auch ein Baby war dabei, eines von diesem Jahr, etwas ueber 1 Meter lang, maximal 1,50.
Es hat sich echt gelohnt.
Spaeter fuhren wir an der Steilkueste entlang, und sahen Grey Seals, Kormorane, einen "loon" und ein buddhistisches Kloster. Leider keinen Baer oder Moose, wie die Elche hier genannt werden, in der Steilwand.
Wir waren nun ziemlich nass, obwohl die Overalls das meiste abgehalten hatten, und deswegen beschlossen wir doch noch einen Trail zu gehen (nass ist nass), und zwar einen Trail der fuer Elchsichtungen bekannt war.
Am Parkplatz trafen wir auf ein Ehepaar, auf die Frage ob sie Elche gesehen haetten meinten sie, ja, einen, aber im Wald und schwer zu sehen, etwa 40 Minuten von hier.
Wir gingen los. Anfangs war der Weg gut ausgebaut, gekiest. Nach einer halben Stunde sahen wir dann unseren Elch. Es war eine ausgewachsene Kuh und sie lag im Gras, ziemlich weit entfernt.
Wir beschlossen noch weiter zu gehen, vielleicht saehe man ja noch welche. Der gut ausgebaute Weg endete, es gab einige Schautafeln und der Weg fuehrte in Form eines besseren Trampelpfades weiter in den Park hinein. Wir waren nun etwa eine Stunde gelaufen und entschieden uns weiter zu gehen. Was fuer eine gute Entscheidung!
Der Weg fuehrte um eine Kurve, und Theresa, die vorausging prallte ploetzlich zurueck und meinte "Oh mein Gott". Auf dem Weg war ein Elch gelegen, welcher nun aufstand und aus der Tanne um die Ecke lugte. Es war kein ausgewachsener, hatte kein Geweih und war etwa so gropss wie unsere Fjords. Und nur 5 Meter entfernt!! Im Gebuesch hoerten wir einen zweiten Elch husten. Der Kleine liess sich toll fotografieren, kam sogar noch ein Stueck auf uns zu. Er hatte gar keine Angst oder aehnliches. Der zweite Elch ging im Wald um uns herum. Wir bemerkten dass es langsam dunkel wurde und wir hatten noch ein gutes Stueck Weg zu gehen, Elche hatten wir ja nun gesehen, also beeilten wir uns mit laufen.
Moep, Stop! Weg versperrt. Eine ausgewachsene Elchkuh stand mittan auf dem Weg, Hinterteil zu uns, Auf einer Tafel hatten wir gelesen dass wenn ein Elche auf dem Weg steht man warten soll bis er weg geht. Aber das Viech bewegte sich ja nicht. Frass nicht, stand nur da. Toll, es wurde doch dunkel....Nachdem Schreien und Huepfen nicht half (entweder sind diese Tiere strohdoof oder einfach viel zu gemuetlich...) mussten wir uns wohl durch den canadischen Wald schlagen, im Bogen um den Elch herum. Die stand weiter nur da und schaute interessiert zu was denn da aus dem Wald kam: ui, Touristen... Nachdem wir eine kurze Lachpause eingelegt hatten (haaaahahaha die Naaaase!!!) gings weiter, nun im Laufschritt, bis ich den Bullen bemerkte der im Gebuesch links am Weg stand. Ein ausgewachsener Elchbulle mit einer Mordsschaufel. Da wurde uns doch ein bisschen mulmig zumute und wir hielten nur schnell fuer ein Foto und eilten weiter. Wurde immer dunkler u nd dunkler, schon 8 Uhr, um halb 9 wird es dunkel. Und dann kommen die Coyoten...
Noch eine Elchkuh stand auf einer Wiese, die rannte jedoch vor uns davon (gut so, wir haben doch keine Zeit!), und etwa 15 Minuten bevor es dunkel war erreichten wir das Auto. Puh! Adrenalin pur.
AUf der Strasse standen dann noch 2 Elche, ein Bulle mit Geweih auf dem Mittelstreifen, liess sich nicht aus der Ruhe bringen von Hupe und blinken, und der andere verschwand im Gebuesch. Dauerte sicher 5 Minutenbis der Herr sich bequemte mal zur Seite zu gehen. Fooshooting von Elchbreite dann weiter. Entgegenkommende Autos haben wir mit Lichthupe gewarnt. So ein Elchunfall endet nicht selten toedlich. Fuer den Fahrer. Der Elch faellt nur auf die Nase... Um 9 Uhr passierten wir die Parkgrenze.
Die beiden Maedels haben wir bei ihrer Tante in Port Hood abgeliefert, wir wollten nur noch heim, es regnete in Stroemen und wir waren patsch nass.
Man faehrt durch die pure Pampa, es ist der Wahnsinn...Wer da einen Unfall hat gute Nacht...

Endlich, um 12 Uhr sind wir in unsere Auffahrt eingebogen. Geschafft. Aber Moment. Was sitzt denn da auf der Strasse?? Ein Skunk!! Aber nein, meinte Sjouke, das ist ein Porcupine!! Ich hatte im Park dauernd gesagt "jetzt fehlt nur noch mein Porcupine" aber wir hatten nicht ein einziges gesehen. Porcupines sind Neuweltstachelschweine. Seit ich am ersten Tag ein ueberfahrenes auf dem Highway gesehen hatte wollte ich eines live sehen, und da sass es!! Der Tag war perfekt!

Donnerstag, 23. August 2007

Horseviews

Totale Wildnis.
Das Wohnhaus. Im Obergeschoss wohnen wir. Links die mit Fliegengitter geschuetzte Veranda.

Im Hintergrud ganz klein das Wohnhaus











Mega-Ameisenhuegel





Weg zur Big Arena






Weg zur Big Arena (Dressurfeld)







Mittwoch, 22. August 2007


Die Weide der Jaehrlinge und Zweijaehrigen

Die 4 Wallache auf der Weide
Fuer mehr Fotos hat der Akku leider nicht gereicht, morgen oder uebermorgen (weiss nie wann ich an den PC komme und wie lange) kommen dann mehr!


Hallihallo nach Deutschland!
Viel ist bisher nicht passiert die Woche.
Wir haben neue Gaeste, 2 Frauen, sind Cousins. Am Anfang dachten wir nur "HILFE" aber mittlerweile kommen wir mit ihnen aus. Sind ein wenig seltsam. Gilda behauptet sie reitet Polopferde 6 Meilen Galopp, kann aber keine Galopphilfe geben, Loren sagt sie reitet seit 200 Jahren Western traut sich aber nicht zu galoppieren, weder hier noch daheim. Von Pferdepflege kennen sie auch herzlich wenig und unsere Pferde werden immer mit den ach so geliebten Quarterhorses verglichen. Naja, wir arrangieren uns langsam.
Anfangs kamen nur Beschwerden. Sie seien enttauescht dass wir
-keine Westernsaettel haben
-dass die Farm direkt am Meer ist
-dass ausser ihnen keine Gaeste da sind
-dass es kalt ist
-ob es immer so kalt waere
-ob die INterns denn reiten koennten
usw...

Ansonsten gabs MOntag nichts neues. Dienstag hat Carol ein paar Fotos von 2 Pferden gemacht, vielleicht kommen sie demnaechst auf die Homepage, da sollte ich auch mit drauf sein. Die Pferde heisen Alsvid und Toby, Toby ist jetzt schon auf der Page, aber mit andrem Reiter.

Heute sind wir insgesamt 3 mal geritten, 2 mal Gelaende. WOlten ein paar neue Wege finden, aber irgendwie...enden die hier alle im nichts. Der zweite Weg war sehr nett, mit grossen Pfuetzen entlang einem tollen Marschengebiet, muss mal Fotos machen..
Nachmittags waren wir mit Gaesten sowie 2 Pferden am Strand. Haben festgestellt dass mal auf Saskia auch super zu zweit sitzen kann :)

Freitags fahren wir nach Cape Breton. Strassen die durch landschaftlich schoene Gegenden fuehren werden als Trais bezeichnet. Beaver Dam Farm zB liegt am SunriseTrail. Wir werden den Cabot Trail fahren, entlang an einem tollen Naturschutzgebiet mit vielen Elchen und sonstigem. Matthias wird neidisch sein, hat er doch auf seiner Norwegentour nur einen einzigen Elch gesehen...
Auch Whalewatching ist geplant, aber vielleicht n icht am selben Tag, der Trail dauert 10 Stunden zu Fahren.
Carol hat uns heute ueberrascht, sie haben fuer uns das Auto gemietet und zahlen es, als Geschenk weil sie so zufrieden mit unserer Arbeit ist. Ist das nicht toll??

Freuen uns schon sehr darauf. Wetter soll so bleiben, seit Montag ist es wieder echt schoen, strahlend blauer Himmel, aber nicht heiss!
Sehr angenehm.

Wenn meine Cam nicht den Geist aufgibt kommen gleich noch ein paar Bildchen.

Liebe Gruesse an alles daheim!

Sonntag, 19. August 2007

Noch mehr Fotos

Sjouke mit Zjeena, kurz vorm Decken
Stallgebaeude, vom Wohnhaus die Strasse herunter kommend

Ausblick vom Wohnhaus. Die hellen Puenkchten sind Pferde ;) Im Hintergrund der Ozean.






Blumen auf der Terasse (fuer meine Mum;)




Aussicht vom Wohnhaus aus





Farmer's Market in Antigonish



















Gestern war richtiges Miesepeterwetter. Hat eigentlich den ganzen Tag geregnet und war kalt und windig, am Abend sogar leichter Sturm. Wie gut dass wir um 9 nochmal runter zum Stall muessen zum fuettern...
Gestern frueh hat uns Carol mit zum Farmer's Market genommen, ein kleiner Markt in einer Halle, wo mehr Handwerkszeug verkauft wird als echte Farmartikel. Aber allgemein sehr nett (und uebertrieben teuer...).
Danach waren wir shoppen, also mehr schaun als shoppen, aber immerhin. In einem Laden gabs T-Shirts fuer 1,99 Dollar, gleich mal 4 mitgenommen.
Und dann noch ein paar Suessigkeiten, Cornflakes mit Zucker, usw gekauft. Und Geburtstagsgeschenk fuer Rebecca.
Nachmittags haben wir ne kurze Regenpause fuer nen kurzen Ausritt mit Toby und Ander genutzt da der Platz mittlerweile einem Sumpf gleicht.

Sonntags sind wir nach dem Fuettern nochmal ins Bett gekrochen, zumindest fuer 2 Stunden, und haben dann Rebeccas Zimmmer dekoriert mit Ballons und dann noch ne Ballonkette in den Stall gehaengt. Haben unser Glueck mal mit einem Kuchen versucht, den wir dann zu Muffins abgewandelt haben, keine Ahnung ob die schmecken..
Und dann schreibt Becca ne mail dass sie erst Montags Morgen kommt.. toll nich? ;)

Nachtmittags haben wir Zjeena nochmal vom Hengst decken lassen, sie hat die letzten beiden Male nicht aufgenommen. Der fuehrt sich vielleicht auf, Himmel. Ein Gequietsche!!

Hoffe es hat diesmal geklappt...

Freitag, 17. August 2007

Sjouke auf Taske und ich auf Zjeena bei der Springstunde. Deshalb diese urkurzen Steigbuegel und der Affensitz ;)
Aussicht vom Hillhouse aus. Direkter Blick auf den Atlantik. Is't that beautiful?

Strasse zum Strand vom Auto aus fotografiert


Sunset vom Hillhouse aus gesehen



Der kleine Skye, heute eine Woche alt
















Hallo daheimgebliebene ;)

Gestern war der Schmied zu Besuch und hat uns so einiges ueber Hufe erzaehlt. Die Pferde waren alle sehr sehr brav.

Die Besitzerin des kleinen Skye ist angekommen und sie ist restlos begeistert von ihrem kleinen Schatz.

Nachmittags gaben uns Julia und ihre Mum eine Jumping Lesson, das war unglaublich spassig, und meine Zjeena scheint Spass am Springen zu haben (selbst wenn ich wie ein Affe auf dem Schleifstein auf ihrem Ruecken hing...). Anschliesden sind wir ohne Sattel noch auf eien kleinen Ausritt gegangen und sind dabei von den Moskitos um EIN HAAR aufgefressen worden. Laestige Biester sind das hier...

Heute war der Tierarzt, genauer die TieraerztIN zu Besuch, hat Gesundheitscheck bei den Verkauftspferden gemacht und 2 Stuten auf Traechtigkeit geprueft. Zjeena hat leider wieder nicht aufgenommen, aber die kleine Lillian, selbst erst 3 Jahre alt wird naechstes Jahr Mami.

Wie ihr seht passiert hier jeden Tag etwas neues! Heute war das Wetter leider ziemlich scheisse, hatten die Nacht ein boeses Gewitter, und der ganze Tag war diesig und Neblig, deshalb waren wir auch nur frueh ausreiten (auf Toby, meinem Lieblingswallach)und haben nur die 3jaehrigen longiert.

Die Gaeste diese Woche waren sehr sehr nett, hat viel Spass gemacht, und sie haben uns Mega Trinkgeld gegeben... 100 Dollar. Fuer JEDE! Das macht 300 Dollar. Irre, oder??

Morgen nimmt Carol uns mit auf einen Farmer's Market, bin schon gespannt!

Auf den Fotos oben sehr ihr einmal Zjeena mit mir bei der Springstunde, und Sjouke mit den beiden Halbgeschwistern von Skye, Yellowknife und Yvonne!




Mittwoch, 15. August 2007

Montag Abend hat Carol uns zu einem Gitarren-Ensemble eingeladen, die spielen in verschiedenen Staedten (besser: Kaeffer) hier, jeden Tag wo anders, ist ne Art Festival und es gibt mehrere Gruppen an Musikern.
Die Gruppe ist als MG3 bekannt, und tourte schon durch Neuseeland und Co. Waren echt toll, was die so an Toenen den Gitarren entlockt haben, klang manchmal ehr nach anderen Instrumenten. Echt spitze.

Montags kam auch Heu, 700 Ballen die alle in die Scheune wollten. Aber dank 7 Leuten und 14 Haenden ging das recht flott.

Dienstags kam dann das Film"team", eigentlich mehr ein Einmann+Kamera-Team, aber egal. Der hat Carol einige Fragen zur Farm gestellt, dann den Interns und dann hat er ein bisschen Hof gefilmt, die Gaeste beim Kutsche-fahren, waehrend wir in der BigArena die Pferde warm geritten haben, und danach hat er uns beim reiten gefilmt. Sehr spassig, am Ende haben wir eine Reihe gebildet und sind auf ihn zu galoppiert *g* Man hat direkt gesehen wie er Angst um die teure Cam bekam.

Dienstag nachmittag haben wir einer der Gaeste Sitzlonge gegeben, das ist sehr spassig, meist so eine Art Gymnastikuebungen auf dem Pferd um ein bisschen die Balance zu verbessern.

Heute nachittags haben wir 2 der Pferde (Holly,25 und Saakje,9) verladen und sind mit ihnen an den Strand gegangen. Nettes Event fuer die Gaeste, Picknick am Strand und Pferde dabei. Habe das erste mal verladen. Aber das am-Strand-reiten ist nicht zu vergleichen mit dem was ich in Andalusien erlebt habe, Strand ist sehr steinig und deswegen kan man dort nur schritt gehen. Aber war auch ganz nett.

Ich hab schon mindestens 3 Pferde getroffen die ich am liebsten in meinem Koffer mit nach Deutschland schmuggeln moechte (die Leute am Flughafen wuerden guggen "Ihr Koffer hat ja Knochen...."), aber ich weiss ja, das geht nicht, weil PFerde kein Ventil haben um die Luft raus zu lassen...

Die meisten Pferde hier sind richtig klasse, zwar noch jung, (viele sind erst 5) aber sind schon richtig gute Dressurpferde und es macht wahnsinnig Spass sie zu reiten. Natuerlich gibt es auch die ueblichen Latschen, die nur zum Gelaendereiten gut sind, aber das sind ehr wenige. Rosie zB, die wir nehmen sollen wenn wir mit den 3-Jaehrigen arbeiten (die erst seit einigen wenigen MOnaten unterm Sattel gehen) braeuchte ehr selbst Training als dass sie den Youngstern was beibringen soll... Das Pferd ist steif wie ein Besenstiel. Dann gibt es noch Erna. Erna ist 10, und ich glaube die 3 Jahre alte Scotia Surprise kann schon mehr.....Dem Viech muesste man erst mal das gradeauslaufen beibringen *mir an den kopf fass*. DAfuer hat Erna einen wirklich wunderschoenen Kopf. Naja, man kann nicht alles haben ;)

So, jetzt wird das letzte Mal gefuettert, Heu fuer die Pferde die nicht auf Gras stehen und Gjest, der 30 Jahre alte Zuchthengst (die Leute hier gehen naechstes Jahr leider in Rente, so dass ich eine der letzten Interns hier bin) bekommt noch sein Kraftfutter. Letztes Jahr sah dieses Pferd noch soooo toll aus, kenne ihn von Fotos, aber jetzt ist er nur noch jaemmerlich. Klapperduerr. Alt eben.

Der kleine Sky ist schn maechtig gewachsen, Morgen kommen seine Besitzer angeflogen und schauen ihn sich an. Leider ist er ein wenig scheu uns gegenueber da wir ihn am ersten Tag mehrfach festhalten mussten damit sein Bauchnabel mit Jod behandelt werden kann, und das hat er uns wohl uebel genommen....

So, ich geh etz schlafen, gute Nacht ;)

Fotos folgen die Tage ein paar, wenn ich das gebacken kriege!!

Montag, 13. August 2007

So, die ersten 2 einhalb Tage sind um .
Nachdem bei der Anreise (war ja klar) so ziemlich alles schief gegangen ist was schief gehen kann, haben wir uns doch schon gut auf der Farm eingelebt.
Zunaechst wurde unser FLug von 15 Uhr auf 18 Uhr 45 verschoben und der Flieger hat dann um dreiviertel 8 abgehoben. Unser Bus den wir in Halifax erwischen wollten war netuerlich schon weg. Also haben wir das Shuttel zum AirportHotel genommen wo uns beim Check-In gesagt wurde dass keine Zimmer frei sind. Haben dann das Shuttel zurueck zum Airport genommen (der nebenbei sehr huebsch ist) und haben es uns zuerst in einer zugigen Eingangshalle gegenueber der Drehtuer gemuetlich gemacht, und sind spaeter aber in den "Keller" neben eine urgemuetliche elektrische Schiebetuer gezogen. Haben toll geschlafen, in etwa 2 h "en total" weil nette Gaeste mit "look at them..." und wildem Koffergeziehe und Schiebetuergeschiebe geweckt haben.

Gut dass Sjouke und ich den Humor nicht verloren haben :) Um 4 haben wir uns in eine Halle gesetzt und Gaeste die auf den Stuehlen schliefen beobachtet. Um 5 bei Mac gefruehstueckt und endlich um 10 Uhr 45 den Bus genommen Richtung Sydney. Wie zu erwarten gabs natuerlich Staub aber schliesslich kamen wir doch mal an und Carol hat und abgeholt :)

Ausser Sjouke und mir ist hier noch eine weitere Intern aus good old Germany, Rebecca. Sie bleibt uns noch 4 Wochen erhalten.

Gleich am ersten Tag sind wir auf einen Trailride gegangen, sehr schoene Landschaft, unglaublich einsam. Und die Pferde sind sehr nett.
Sind schon bald ins Bett gefallen, denn Arbeitsbeginn ist um 7 Uhr 30.

Am Samstag ist dann das letzte Fohlen fuer diesen Sommer zur Welt gekommen, ein suesses Hengstchen. Hat aber noch keinen Namen. Jayyz, die Mum ist sooo stolz auf ihren Kleinen.
Da ich zuhause Dressurstuten nehme darf ichhier unterrichten, Samstags die Interns und heute MOntags eine junge Amerikanerin die als Gast hier ist und Jadgrennen geht.

Sonntags ist Ruhetag, es wird also nur gefuettert, und Wasser gegeben. Wir waren mit Carol einkaufen in einem Mords-Einkaufszentrum. Alles ist wahnsinnig teuer hier! Fleisch fuer 8 Dollar ist keine Seltenheit und auch alles andere ist zum Haarestraeuben!
Netterweise hat Carol unsrere Einkaeufe mitgezahlt, das war sehr lieb.
Anschliessend hat sie uns fuer 2 h an den Pomquet Beach gefahren. Quallen waren heute zwar keine da, allerdings ging ein leichter WInd und wir haben beschlossen das Schwimmen zu lassen.

Sonntag Abends kamen auch die ersten Gaeste, alles sehr nette Leute.

Uups ich muss los, gehen in ein Konzert!
Und morgen kommt ein Filmteam!! *angst*

Donnerstag, 9. August 2007

Und los gehts...

So, um 15 Uhr 5 hebt der Flieger ab der mich nun für 2 Monate nach Canada bringt! Bin schon aufgeregt und hoffe das alles glatt läuft (Bus erwischen, gut durch den Zoll kommen) und dass auf der Farm alles ok ist...Aber ich bin ja nicht alleine, Sjouke ist ja auch mir von der Partie!

SO, ich schau dass ich jetzt ein bisschen was von meinem Frühstück reinschaufeln kann und mache mich dann mal auf den Weg nach Frankfurt.

P.S: Erster Post :)